Verein

SLH – Selbstbestimmt Leben Hannover e.V. wurde von Menschen mit Behinderungen gegründet, die sich in der Beratung behinderter Menschen engagieren.

Seit 1994 bieten wir die Peer-Counseling-Beratung an. Wir sind Teil der Internationalen Bürgerrechtsbewegung „Independent Living” behinderter Menschen.

Seit Februar 2018 haben wir das neue Projekt der ergänzenden unabhänigen Teilhabeberatung. Mehr Informationen finden Sie unter dem Link: //www.slh-ev.de/ergaenzende-unabhaengige-teilhabeberatung/ oder der Teilhabeseite der Fachstelle: //www.teilhabeberatung.de

SLH ist Mitglied der „Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland e.V. (ISL). Wir vertreten die Interessen von Menschen mit Behinderungen direkt und können unsere eigenen Erfahrungen in der Beratung einbringen. Entscheidungen werden bei uns ausschliesslich von behinderten Menschen getroffen.

Für nichtbehinderte Personen, die unsere Interessen teilen möchten, besteht die Möglichkeit einer Fördermitgliedschaft. – Diese Mitglieder sind uns stets willkommen, denn wir haben keinerlei Vorbehalte.

Ein selbstbestimmtes Leben führen

Für Menschen mit Behinderungen bedeutet „Selbstbestimmt Leben” das größtmögliche Maß an frei gewählten und selbst verantworteten Entscheidungen zu treffen, um weitestgehend vom Willen Anderer unabhängig zu sein.

Dies ist für Menschen mit Behinderungen oft nicht zu realisieren. Gesetzliche Bestimmungen, knappe Finanzen und auch die Barrieren in den Köpfen unserer Mitmenschen machen es uns oft schwer, unser Leben wirklich in Selbstbestimmung zu gestalten. Das bedeutet, dass wir selbst bestimmen wollen wo wir wohnen, wen wir zur Assistenz (Hilfe) hinzuziehen wollen, welche Hilfsmittel wir benötigen, ob wir eine Familie gründen und Kinder haben wollen. – Diese Liste liesse sich beliebig fortsetzen.

Dinge, die eigentlich ganz normal sind, sind für uns noch lange nicht selbstverständlich.

Ziele unserer Arbeit

Gleichstellung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen.

Die Interessenvertretung behinderter Menschen soll nicht länger selbsternannten StellvertreterInnen und ExpertInnen überlassen werden, die nicht selbst Betroffene sind und aus diesem Grunde unsere Belange schlecht nachvollziehen können.